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von Redaktion

Zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei

Engagement im Fußball

Im deutschen Fußball gibt es mittlerweile allerhand gemeinnützige Projekte und Stiftungen. Es scheint heutzutage zum guten Ton zu gehören, dass sich Klubs und Spieler sozial engagieren und gegen Diskriminierung stark machen. Doch wie ernst gemeint und langfristig ist dieses Engagement? Handelt es sich um wirksame Maßnahmen oder scheinheilige Imagepflege?

Journalist Ronny Blaschke spricht in seinem neuem Buch „Gesellschaftsspielchen - Fußball zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei“ unter anderem mit Nationalspieler Per Mertesacker, dem Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp und der Grünen-Bundestagsabgeordneten Claudia Roth. Der 35-Jährige betrachtet das Berliner Flüchtlingsprojekt „Champions ohne Grenzen“, bewertet Stiftungsmodelle und analysiert die Rolle der ehrenamtlichen Helfer an der Basis.

Sein Fazit fällt zwiegespalten aus: DFB, Spitzenklubs und Sponsoren reagieren mit ihren sozialen Projekten vor allem auf aktuelle Schlagzeilen, während die nachhaltigen Initiativen an der Basis entstehen. Wie politisch muss der Fußball sein? Mit seinem Buch liefert Blaschke eine kritische Analyse der gesellschaftlichen Rolle des deutschen Fußballs.

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